Westerwinkel / Herbern

 

Vom Schloss Nordkirchen zum Schloss Westerwinkel (ca. 12 km)Türmchen


Einen ganzen Tag unterwegs sein!


Auf dem Weg vom Schloss Nordkirchen (Infos: www.schloss-nordkirchen.de) zum Schloss Westerwinkel durchqueren Sie die Wälder der Naturschutzgebiete „Hirschpark“ und „Ichterloh", kommen vorbei am Bahnhof von Capelle und wandern schließlich durch die Wälder des Grafen von Merveldt.

Tipp zur Verpflegung unterwegs
Auf der direkten Route der Schlösserachse gibt es keine Möglichkeit zur Einkehr. Entweder nehmen Sie sich Verpflegung mit und genießen ein Picknick in der Natur, oder Sie besuchen die Einkehrmöglichkeiten der Umgebung, z. B. in Nordkirchen, Capelle und Herbern!

 

Schloss Westerwinkel

 

Das Schloss Westerwinkel gilt als eines der frühesten Barockschlösser Westfalens. Zu den Besonderheiten zählt, dass es im Gegensatz zu vielen anderen Burgen, Schlössern und Adelssitzen im Münsterland im Laufe seiner 350-jährigen Geschichte keine größeren baulichen Änderungen erfahren hat. Noch heute ist es weitgehend in seinem ursprünglichen Zustand aus dem 17. Jahrhundert erhalten.

 

Das Schloss wird auch heute noch privat genutzt. Bitte respektieren Sie bei Ihrem Besuch die Privatsphäre der Bewohnerinnen und Bewohner. Eine Führung durch die bis in das 18. Jahrhundert bewohnten gräflichen Räumlichkeiten ist für Gruppen nach Voranmeldung möglich (Tel.: 02599-98878).

 

 

 

 

 

 

 

 

 

   

 



Vom Schloss Westerwinkel entlang des Wolfspfades (ca 2,8 km)

 

Wenn Sie vom Schloss Westerwinkel aus in den Ort Herbern gehen, schaut der Schutzpatron, der heilige Jakobus, vom Wegesrand zu den Pilgern herüber. Denn der Wegabschnitt ist auch ein Teil des bekannten Jakobsweges auf der Strecke von Osnabrück über Münster nach Wuppertal.

 

Der heilige Jakobus wurde mit den typischen Merkmalen des Apostels Jakobus – Pilgerstab, Gebetbuch, Hut und Jakobsmuschel – ausgestattet und blickt nach Südwesten in Richtung Santiago de Compostela. Empfehlenswert ist auch ein Besuch der Kirche von Herbern, die eine Station und auch "Stempelstelle" auf dem Jakobsweg ist.


In dem nahe der Kirche von Herbern gelegenen Heimathaus werden in ursprünglicher Umgebung dörfliches Leben und Arbeiten aus früherer Zeit gezeigt. Schon das um 1790 errichtete Haus ist mit ein echtes Museumsstück, in dem regelmäßig auch wechselnde Sonderausstellungen zu verschiedenen Themen angeboten werden (Öffnungszeiten und Führungen auf Anfrage).


Ganz besonders lohnt sich schließlich der kurze Weg zum „letzten Wolf von Westfalen“, der hier als lebensgroße Bronzefigur seine historisch belegte Geschichte erzählt.

 

Wer war im Winter 1935 der Schütze dieses "Raubtieres"? Der Gastwirt Hennemann oder die Jäger des Grafen von Merveldt? Die alte Geschichte liest sich wie ein Krimi, als es seinerzeit darum ging, wer den Wolf erlegt und somit Anspruch auf das ausgesetzte Schussgeld hatte. Aber war der "letzte Wolf von Westfalen" wirklich der "letzte" Wolf von Westfalen? Und wie und wo leben Wölfe in unserer Zeit? Noch heute ist das inzwischen 180 Jahre alte Präparat im LWL-Museum für Naturkunde in Münster zu besichtigen.

 

Eine unserer Wanderliegen lädt Sie neben dem aufmerksam beobachtenden "Bronzewolf" zum Verweilen ein.